Friedrich Schiedel-Preis für Politik und Technik

Friedrich Schiedel-Preis für Politik und Technik

Der „Friedrich Schiedel-Preis für Politik und Technik“ wird von 2018 bis 2023 von der TU München jährlich an hochkarätige Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik, Technik, Industrie oder Wirtschaft verliehen, die sich öffentlichkeitswirksam für die Vermittlung eines tieferen Verständnisses der Wechselwirkungen zwischen der Gesellschaft, politischen Aktivitäten und technischem Fortschritt einsetzen. Die wissenschaftliche Auszeichnung ist mit 30.000 Euro dotiert. Weitere Fördermittel stellt die Stiftung für mehrwöchige Gast- und Forschungsaufenthalte der prämierten Wissenschaftler an der TUM School of Governance zur Verfügung sowie für die Ausrichtung eines öffentlichen und wissenschaftlichen Vortrags- und Workshopprogramms mit den PreisträgerInnen.

Außerdem überehmen die TrägerInnen des Friedrich Schiedel-Preises für Politik und Technik“ auch ein Mentorat für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler: Im Rahmen des Mentorats werden talentierte Studierende, Promovierende und Postdocs dazu eingeladen, in interdisziplinären Teams technologieorientierte Projekte mit gesellschaftspolitischer Relevanz zu erarbeiten. Von der renommierten Mentorin oder dem Mentor begleitet, erproben die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die praktischen Projektverfahrensabläufe von der Definition der technologischen Innovation bis hin zu deren politischen Umsetzung. Durch das Mentorat tragen die Preisträgerinnen und Preisträger auch eine wichtige Vorbildfunktion für den akademischen Nachwuchs.

Die interdisziplinäre Jury des Friedrich Schiedel-Preises für Politik und Technik ist wie folgt besetzt:

Die erste Preisträgerin ist Helen Margetts, Professorin an der Oxford University und Direktorin des Public Policy Program am Londoner Alan Turing Institute. Mit der Verleihung des ersten „Friedrich-Schiedel-Preises für Politik und Technik“ würdigt die Jury insbesondere Margetts herausragende Pionierarbeit zum Thema „Regieren im digitalen Zeitalter“ und ihre Forschung an der Schnittstelle von Politikwissenschaft und Informatik.

Die Verleihung des Preises an Helen Margetts findet am 3. Dezember 2018 im Rahmen des traditionellen TUM Awards Dinners in München statt. Ihren Gastaufenthalt an der TUM wird Prof. Margetts voraussichtlich im vierten Quartal dieses Jahres wahrnehmen.